Hochschulzugang für BerufstÄtige – Exemplarisch analysiert am Beispiel der Ruhr-UniversitÄt Bochum

;

Arbeitsschwerpunkt Bildung
Aufgabenbereich Forschung

Gem. Arbeitsstelle
Kooperationsprojekt
Forschungsprojekt Begleitforschung: Hochschulzugang für Berufstätige – Exemplarisch analysiert am Beispiel der Ruhr-Universität Bochum“
Status/Projektzeitraum Juli 2010 bis Oktober 2011
Projektpartner

IG Metall Vorstand
Arbeitsstelle Wissenschaftliche Weiterbildung
Hans-Böckler-Stiftung
Otto Brenner Stiftung
Projektziel/ Inhalt


Auf der Grundlage des Beschlusses der Kultusministerkonferenz vom 6. März 2009 haben sich die Bundesländer auf einheitliche Regelungen zum Studium für Berufstätige ohne Abitur geeinigt, die mit der Verordnung über den Hochschulzugang von in der beruflichen Bildung Qualifizierte am 8. März 2010 in Nordrhein-Westfalen übernommen wurden. Auch die Ruhr-Universität Bochum hat die Hochschulzugangsmöglichkeiten für Personen ohne Abitur neu geregelt (Amtliche Bekanntmachung der RUB, Nr. 833 vom 17. Mai 2010).  Ab dem WS 2010/2011 wird nach der beruflichen Qualifikation unterschieden und daran anknüpfend werden verschiedene Zugangswege zum Hochschulstudium ohne Abitur an der RUB eröffnet.

Das beantragte Forschungsvorhaben konzentriert sich darauf, die Chancen des Hochschulzugangs für Berufstätige zu untersuchen, exemplarisch analysiert am Beispiel der Ruhr-Universität Bochum.
Die Bedeutung der wissenschaftlichen Weiterbildung für den Auf- und Ausbau von Innovationskompetenz und zur Entgegenwirkung eines gesamtwirtschaftlichen Fachkräftemangels erkannten auch die Bildungs- und Kultusminister der Bundesländer. Im März 2009 einigten sie sich auf bundeseinheitliche Mindeststandards zur Öffnung der Hochschulen für Studierende ohne Abitur.
Ziel des beantragten Forschungsvorhabens ist es, am Beispiel der Ruhr-Universität Bochum die Umsetzung der aktuellen NRW-Verordnung zu analysieren. Zudem soll geprüft werden, wie hoch der Anteil von Studierenden ohne Abitur an der Ruhr-Universität Bochum bereits ist, ob er sich in den letzten Jahren erhöht hat und wie vorgegangen wird, um diese Zielgruppe anzuwerben und zu fördern. Auch die regionale Einbettung der Ruhr-Universität Bochum mit Unternehmen und Verbänden der Region soll ermittelt werden. Mit diesen Zielsetzungen korrespondieren die folgenden zentralen Fragestellungen:

  • Welche Möglichkeiten des Studiums für Nicht-Abiturienten gibt es bereits an der Ruhr-Universität Bochum?
  • Gibt es artikulierte Interessen in Fachbereichen, die bereits Aktivitäten in diese Richtung aufweisen?
  • Wie hoch ist der Anteil der Studierenden ohne Abitur, sowohl bezogen auf die Universität als Ganzes als auch auf die einzelnen Fachbereiche?
  • Gibt es besondere Beratungs- und Unterstützungsmaßnahmen für die Zielgruppe Studierende ohne Abitur?
  • Wie werden die Möglichkeiten des Studiums für Nicht-Abiturienten an der Ruhr-Universität extern und intern kommuniziert?
  • Wie stark ist die Ruhr-Universität Bochum bereits mit der regionalen Wirtschaft im Aus- und Weiterbildungsbereich vernetzt und wo sehen Universität und Unternehmen neue Chancen, die sich durch die Förderung von Nicht-Abiturienten ergeben können?
  • Was müssen Landespolitik, Hochschulen, Industrie- und Handelskammern sowie Gewerkschaften leisten, um den Weg ins Studium ohne Abitur weiter zu verbreiten und zu verbessern?
  •   Kick-Off-Veranstaltung zum Projekt 07. Juli 2010
    Tagungsprogramm
      Abschlußworkshop 14. Juli 2011 - Hochschulzugang für Berufstätige - Exemplarisch analysiert am Beispiel der Ruhr-Universität Bochum
    Hochschulzugang für Berufstätige - Exemplarisch analysiert am Beispiel der Ruhr-Universität Bochum
    erschienen in der Reihe: Arbeitspapier, Bildung und Qualifizierung, Bd.188 der Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf 2012