080 338 S Gesundheit und Beteiligung in der Arbeitswelt 4.0 - Neue Aufgaben für den betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz
(E&P, Teil II) 2 SWS Do 14:00-16:00 GD 04/520
Wannöffel, Manfred
Schneider, Günter


Beschreibung:
Mit der digitalen Transformation der Arbeitswelt gehen neue Belastungen für die abhängig Beschäftigten
einher. Hierzu zählen die Entgrenzung von Arbeitsort und Arbeitszeit neben den Belastungen
die durch eine ( agilere ) Arbeitsorganisation entstehen können. Auch klassische Belastungen bleiben
für den betrieblichen Arbeits – und Gesundheitsschutz ein zentrales Arbeitsfeld.
Grundlage für den Arbeitsschutz ist das 1996 verabschiedete Arbeitsschutzgesetz und die darin enthaltene
Gefährdungsbeurteilung, die ab dem Jahr 2013 auch psychische Belastungen erfasst.
Betriebsräte haben nach § 87 BetrVG ein weitgehendes Mitbestimmungsrecht in diesem Feld. Wie
diese in einen konstruktiven Prozess hin zu einem Betrieblichen Gesundheitsmanagement gestaltet
werden können, ist auch von dem Wissen und der Kompetenz der handelnden Personen abhängig.
Im Rahmen des Seminars wird untersucht, welche Qualifikationen die betrieblichen Akteure haben
müssen, um auch im Kontext der Digitalisierung und den damit einhergehenden Wandel von Erwerbsarbeit,
einen wirksamen Gesundheitsschutz für die Beschäftigten zu gestalten.
Dazu bekommen die Studierenden die Möglichkeit Interviews mit Experten im betrieblichen Gesundheitswesen
zu führen und die daraus gewonnenen Ergebnisse in einer möglichen Abschlussarbeit
einzubeziehen.


Voraussetzungen für Studiennachweise / Modulprüfungen:
Generell: aktive Mitarbeit; zusätzlich für einen Studiennachweis: Referat;
für eine Modulprüfung: wie Studiennachweis sowie zusätzlich Hausarbeit.


Teilnahmevoraussetzungen:
Anmeldung über CampusOffice ab dem 03.09.2018.


Literaturhinweise:
In der Veranstaltung.